Stressfaktoren

Stress hat viele Gesichter: Die liegengebliebene Wäsche, Probleme mit den Kindern, ein voller Terminkalender oder die Präsentation, die am besten schon gestern fertig sein sollte – jeder Mensch kennt diese Situationen. Stress wird dabei immer individuell wahrgenommen. Sobald ein Gefühl entsteht, gegen die eigene Wirklichkeit zu handeln, kann Stress entstehen. In dieser negativen Form ist er als Auslöser für schwerwiegende körperliche und seelische Erkrankungen nicht zu unterschätzen.

Wichtige Stressfaktoren können sein:

Beziehungsprobleme

Kleine Streitigkeiten unter Partnern sind normal. Gehen Konflikte aber über ein gesundes Maß hinaus und dauern sehr lange an, spricht man von Beziehungsproblemen. Diese können dabei ganz unterschiedlich sein: Fehlende Wertschätzung, Eifersucht oder unterschiedliche Zukunftspläne sind nur wenige Gründe, weshalb Paare streiten. Beziehungsprobleme sorgen für Stress und wirken sich negativ auf den Alltag, die Partnerschaft sowie auf die eigene Gesundheit aus. Mehr Informationen zu Beziehungsproblemen

Leistungsdruck

Leistungsdruck ist psychischer Druck, der durch einen Zwang zu hoher Leistung ausgelöst wird. Er kann durch die Schule, die Universität, den Arbeitsplatz oder sogar die Gesellschaft erzeugt werden. Unter anderem können die Schnelllebigkeit und ständige Erreichbarkeit, aber auch Perfektionismus und hohe Anforderungen an sich selbst zu Leistungsdruck führen. Geht der Druck über ein gesundes Maß hinaus und löst Stress aus, können seelische und körperliche Erkrankungen die Folge sein. Mehr Informationen zu Leistungsdruck

Mobbing

Mobbing meint das wiederholte und über längere Zeit andauernde Schikanieren, Ärgern, Verletzen und Demütigen eines Menschen. Es kann sowohl verbal als auch nonverbal oder sogar mit Gewalt verbunden stattfinden. Mobbing tritt am Arbeitsplatz, in der Schule, aber auch in Nachbarschaften oder im Internet auf und kann schwere psychische und psychosomatische Folgen für die Betroffenen haben. Mehr Informationen zu Mobbing

Stress im Job

Das Gefühl, auf Arbeitsmenge und Arbeitsdichte keinen Einfluss mehr zu haben, löst Stress aus. Welche Situation am Arbeitsplatz für Stress sorgt, ist jedoch individuell. So können sowohl überfordernde Aufgaben, Ressourcenmangel, Zeitdruck oder ein voller Terminkalender dafür sorgen, dass man sich gestresst fühlt. Ist ein Mensch diesem Zustand dauerhaft ausgesetzt und findet keinen Ausgleich oder Entspannung, können im schlimmsten Fall Burnout-Erkrankungen oder Depressionen entstehen. Mehr Informationen zu Stress im Job

Stress in der Familie

Familiäre Konflikte, unter Druck gesetzte Kinder, idealisierte Rollenvorstellungen – Stress in der Familie hat viele Gesichter und kann jedes Familienmitglied treffen. Fehlende Kommunikation ist dabei nur ein Auslöser, weshalb es in Familien kriseln kann und Stress entsteht. Wird die eigene Familie zum Stressfaktor, kann es zu sozialer Isolation, erhöhter Reizbarkeit oder auch psychosomatischen Beschwerden kommen. Mehr Informationen zu Stress in der Familie

Soziale Isolation / Einsamkeit

Soziale Isolation meint, dass ein Mensch nur wenige bis keine Kontakte in seinem sozialen Umfeld hat. Dabei handelt es sich um einen objektiven Zustand des Alleinseins, für den sich ein Mensch in manchen Fällen auch freiwillig entscheidet. Einsamkeit hingegen meint das subjektive Gefühl, alleine zu sein und ist meist fremdverschuldet, beispielsweise durch den Tod des Partners. Der bewusste Rückzug aus dem sozialen Leben oder die plötzliche Einsamkeit enden nicht selten in einer seelischen Erkrankung oder einem ungesunden Lebensstil, da Betroffene fortan auf sich allein gestellt sind. Mehr Informationen zu sozialer Isolation / Einsamkeit