Behandlung von Schizophrenie

Wieder Energie und Lebensfreude verspüren

Sie fühlen sich manipuliert, hypnotisiert und nicht mehr von anderen verstanden? Sie leiden unter starken Stimmungsschwankungen oder Emotionslosigkeit?

Nicole Steffens

Standort

Schloss Gracht

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Wenn Menschen die Realität anders wahrnehmen als Ihre Mitmenschen und sich psychisch stark belastet fühlen, ist ein glückliches Leben kaum vorstellbar. Wir helfen Ihnen aus der Schizophrenie heraus.

Schizophrenie Behandlung

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

 

Definition – was ist Schizophrenie?

Gestörte Realitätswahrnehmung

Menschen, die an einer Schizophrenie erkrankt sind, nehmen die Welt anders wahr als ihre Mitmenschen. Denken, Fühlen und Wollen sind verändert und der Betroffene ist fest davon überzeugt, dass seine Wahrnehmung richtig ist. Oftmals kommt es zu extremen Stimmungsschwankungen, oder eine gewisse Gleichgültigkeit bzw. Emotionslosigkeit stellt sich ein. Neben Wahnvorstellungen und Halluzinationen kann sich Schizophrenie auch in eingeschränkter Aufmerksamkeit und Konzentrations- oder Sprachstörungen äußern. Menschen, die an Schizophrenie erkrankt sind, fühlen sich meist psychisch belastet und in ihrem Alltag eingeschränkt. Dieser Zustand ist bedrückend und führt zu zahlreichen Missverständnissen, zu Ängsten und sozialem Rückzug. Die Mitmenschen eines Patienten mit Schizophrenie sind oft hilflos und verstehen den Betroffenen nicht mehr. Insgesamt sind die Symptome der psychischen Krankheit nach der facettenreich und vielfältig. Kein Krankheitsverlauf gleicht dem eines anderen Menschen, daher verlangt jede schizophrene Erkrankung auch eine individuelle Behandlung und Therapie des Patienten und der auftretenden psychotischen Symptome.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Schizophrenie

Psychische Erkrankungen, wie die Schizophrenie oder schizophrene Psychose, sind sehr vielschichtig und kaum in einem einzelnen Krankheitsbild oder Symptom fassbar. Wie die Persönlichkeit eines jeden Menschen sind auch die Symptome bei Patienten, die an Psychosen leiden, sehr unterschiedlich ausgeprägt. In unseren Kliniken sind wir für Menschen da, die unter Schizophrenie, bipolaren Störungen, Burnout oder ähnlichen Krankheitsbildern leiden. Wenn gewünscht, begleiten wir auch die Angehörigen unserer Patienten. Bei schizophrenen Psychosen können unsere Psychotherapie-Verfahren, unsere Sport-, Körper,- Natur- und Ernährungstherapie oder auch unsere Pharmakotherapie helfen.

Wie kann eine Schizophrenie behandelt werden? Unsere Therapieverfahren

Psychotherapie

Das Zentrum unserer facettenreichen Behandlungsmethoden bilden psychotherapeutische Verfahren mit modernen präsenztherapeutischen Ansätzen. Sie zielen darauf ab, schizophrenen Psychosen durch eine Verbesserung der Symptomatik, der Alltagserhellung und einer Steigerung der Lebensfreude entgegenzuwirken.Auf Schloss Gracht erleben Sie, auf welchen Ursachen und Gründen Ihre Erkrankung basiert und was es bedarf, um sich davon zu befreien.

Psychotherapie

Sport, Körper, Natur, Ernährung

Die positiven und heilenden Effekte professioneller und individueller Sporttherapie in Kombination mit Körperpsychotherapie, Naturtherapie und Ernährungstherapie sind empirisch nachgewiesen. Ein körper- und naturbezogener Ansatz gilt als Prävention vor zahlreichen körperliche und seelischen Erkrankungen und leistet einen positiven Beitrag zur Heilung von schizophrenen Psychosen.

Sport-, Körper- u. Naturtherap

Pharmakotherapie

Sofern der Patient einer Pharmakotherapie offen gegenübersteht, gilt diese Behandlungsmethode als effektives Heilverfahren. Mögliche eingesetzte Medikamente werden sehr individuell mit dem Patienten abgestimmt.

Pharmakotherapie
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Wir sind für Sie da

Gemeinsam mit Ihnen gehen wir den Weg aus der Schizophrenie.

Symptome – wie äußert sich eine Schizophrenie?

Je nach Art der auftretenden Symptome kann sich eine schizophrene, psychische Erkrankung auf verschiedene Weisen äußern. Wie die Symptome aussehen können und wie sie sich im Laufe der Erkrankung entwickeln können, ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Jedoch zeichnen sich einige Eckdaten für den Verlauf der Krankheit ab sowie Symptome, die kennzeichnend sind.

Ab wann spricht man von einer krankhaften Angst? 

Die Schizophrenie ist nach der ICD-10 durch sogenannte Positiv- oder Negativsymptome gekennzeichnet. Bei den Positivsymptomen kommen neue Aspekte des Erlebens hinzu. Dazu zählen beispielsweise Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Erregung, Ich-Störungen und Denkstörungen. Außerdem kann es zu Negativsymptomen kommen, welche einer Depression ähneln: Apathie, Sprachverarmung, sozialer Rückzug und verminderte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Hierbei fallen Aspekte des Erlebens weg.

Stehen die Positivsymptome im Vordergrund, bezeichnet man die Erkrankung als „paranoide Schizophrenie", „hebephrene Schizophrenie" oder „katatone Schizophrenie". Sind die Negativsymptome vorherrschend, wird die Erkrankung als „schizophrenes Residuum", „postschizophrene Depression" oder „Schizophrenia simplex" bezeichnet. Die Schizophrenie gehört zur Krankheitsgruppe der Psychosen, zu der auch vorübergehende, anhaltende oder induzierte wahnhafte Störungen gezählt werden.

Es gibt auch sogenannte kognitive Symptome, die zur Störung der Prozesse im Gehirn, wie etwa der Denk- oder Gedächtnisfähigkeit, führen können.

Verlauf der Krankheit

So unterschiedlich wie die Symptome sind, ist auch der Verlauf der Krankheit: Teils bleiben die Symptome fortwährend bestehen, bei anderen Erkrankten bleiben die Symptome über längere Zeit aus oder es stellt sich eine Verbesserung der Störung ein. Dabei kann man insgesamt drei Phasen der psychotischen Störung feststellen:

  1. ­­Prodromalphase: Erste Symptome machen sich bemerkbar, wobei diese meist zu den Negativsymptomen zählen (Antriebslosigkeit, sozialer Rückzug). 
  2. Akutphase: Häufig treten Positivsymptome ein (akustische Halluzinationen, Wahnvorstellungen). Oftmals beginnt in  dieser Phase die Behandlung, wodurch bei vielen Patienten mithilfe von Medikamenten und Psychotherapie eine Stabilisierung des Zustandes erreicht werden kann. 
  3. Überwiegen der Negativsymptome: Diese Phase ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und kann unter Umständen auch ausbleiben oder der schizophrene Patient erfährt Rückschläge in die akute Phase. 

Leiden Sie unter Schizophrenie?

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Unsere Vision

Gesunde und glückliche Menschen

Wir helfen Menschen, die seelisch leiden, wieder zu sich selbst zu finden - damit sie mit Zuversicht und Freude leben können.

Impressionen von Schloss Gracht

Auf dem idyllischen Wasserschloss können Sie sich eine Auszeit in einer sicheren Umgebung nehmen. Hier haben Sie die Möglichkeit, Körper und Seele zu regenerieren und wieder zu sich selbst zu finden.

Der idyllische Innenhof ist nicht nur ein abgetrennter Rückzugsort ohne Blicke von außen, sondern gleichzeitig auch ein Platz für den Austausch und das Miteinander abseits der Therapiesitzungen.

Große Fensterfronten bringen helles Tageslicht in die Behandlungsräume.

Schloss Gracht bietet dem Patienten die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu sich selbst finden.

Die natürlichen Farbtöne lehnen sich an das historische Gebäude an und schaffen eine gemütliche Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Schloss Gracht kombiniert ein historisches Ambiente mit modernster Ausstattung.

Im grünen Schlosspark können Patienten die Natur genießen und die eigene Seele “baumeln lassen”.

Das idyllisch gelegene sowie von Wasser und Grünflächen umgebene Schloss Gracht bietet mit seinem abgeschirmten Innenhof ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

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Wir sind für Sie da

Mit unseren Therapieangeboten auf Schloss Gracht unterstützen wir Sie bei der Bewältigung einer bipolaren Störung.

Ursachen – wie entsteht eine Schizophrenie?

Die Schizophrenie kommt familiär gehäuft vor; man schätzt, dass die Ursachen zu etwa 70 Prozent in den Genen verankert sind. Durch verschiedene erbliche Faktoren kommt es zu einer erhöhten Verletzbarkeit (Vulnerabilität), welche einen Menschen für den Ausbruch der Erkrankung anfällig macht.

Zudem kann es auch nicht-genetische Ursachen für die Entwicklung einer schizophrenen Störung geben: Durch Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen, Virusinfekte im Mutterleib, Stress, eine bedrückende Atmosphäre innerhalb der Familie oder andere äußere Faktoren kommt es zum Ausbruch der Krankheit. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass schizophrene Erkrankungen auch durch ein Ungleichgewicht an Neurotransmittern, welches gestörte chemische Reaktionsprozesse in Gang setzt, im Gehirn ausgelöst werden kann. 

Therapie – wie kann eine Schizophrnie behandelt werden?

Eine besonders wichtige Frage, die es noch zu klären gilt, ist die nach dem Weg zur Diagnose der Störung sowie die nach den Möglichkeiten einer effektiven Behandlung. Konnte eine Art der schizophrenen Störung wie beispielsweise eine paranoide Schizophrenie festgestellt werden, geht die Diagnose in den meisten Fällen mit einer medikamentösen Behandlung einher. Wie das aussehen kann, lesen Sie im Folgenden.

Diagnose anhand auffälliger Eigenschaften

Können organische Erkrankungen ausgeschlossen werden, muss der Patient eine Reihe medizinisch festgelegter Kriterien erfüllen, damit Schizophrenie diagnostiziert werden kann. Je früher die psychische Erkrankung festgestellt und die Behandlung sowie Therapie eingeleitet werden, desto besser kann das Krankheitsbild prognostiziert werden.

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