Behandlung von Alkoholabhängigkeit

Aus der Alkoholsucht in ein neues Leben

Haben Sie das Gefühl, dass Sie immer häufiger zu einem Glas oder zu großen Mengen Alkohol greifen? Fällt es Ihnen schwer, auf Alkohol zu verzichten? Haben Freunde oder Familienmitglieder Sie schon einmal darauf angesprochen, dass Sie zu viel Alkohol trinken? Bemerken Sie bereits erste Konfliktsituationen in Ihrer Familie oder am Arbeitsplatz, die mit Ihrem Alkoholkonsum zusammenhängen könnten?

Ute Wölwer-Schwarz

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Schloss Gracht

Ute Wölwer-Schwarz

Patientenmanagement

Wir sind für Sie da

Wenn Sie das Gefühl haben, die Kontrolle über Ihren Alkoholkonsum zu verlieren, helfen wir Ihnen weiter.

Alkoholsucht Behandlung

Definition – was ist Alkoholsucht?

Alkoholsucht beschreibt die physische und psychische Abhängigkeit von Alkohol. Von riskantem Alkoholkonsum spricht man, wenn Frauen mehr als 12 g und Männer mehr als 24 g Alkohol an mindestens fünf Tagen in der Woche konsumieren. Außerdem gilt Alkoholkonsum an mehr als fünf Tagen in der Woche als riskant: Ab diesem Schwellenwert erhöht sich bei kontinuierlichem Alkoholmissbrauch die Gefahr schädlicher körperlicher Folgen. Um die Werte besser einschätzen zu können, kann als Vergleichswert die Alkoholmenge eines Biers (0,33l) herangezogen werden, das ca. 13 g Alkohol enthält. Ein Glas Wein (0,2l) enthält ca. 16 g Alkohol.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Alkoholabhängigkeit

Alkoholsucht kann verheerende Folgen für die Gesundheit nach sich ziehen. Zudem geht eine Alkoholabhängigkeit auch, mit Blick auf das soziale Umfeld Betroffener, mit weitreichenden zwischenmenschlichen Konflikten einher. So zeigen sich bei Alkoholabhängigen häufig Schwierigkeiten im familiären Zusammenleben oder Konfliktsituationen im Beruf. Auch soziale Kontakte und Freundschaften gehen infolgedessen zu Bruch. In vielen Fällen erfolgt zudem ein Führerscheinentzug, der private sowie berufliche Probleme hervorrufen bzw. verstärken kann. Verbunden mit den Konsequenzen von Alkohol am Arbeitsplatz, wie dem Jobverlust oder der Herabstufung des Einkommens bzw. der Qualifikationsstufe, führt Alkoholabhängigkeit oftmals auch zum Abstieg in eine niedrigere soziale Schicht. Personen, die bei sich einen übermäßigen Alkoholkonsum bemerken, sollten deshalb dringend in Erwägung ziehen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wir unterstützen Sie dabei, Veränderungen herbeizuführen und begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Alkoholsucht.

Wie kann Alkoholsucht behandelt werden? Unsere Therapieverfahren

Psychotherapie

Im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung wird in alkoholabhängigen Patienten die Motivation geweckt, den Alkoholkonsum nachhaltig zu verändern. Unsere Patienten werden darin bestärkt, dass sie die Fähigkeit besitzen, eine Veränderung herbeizurufen. Auf diesem Weg werden sie von unserem Ärzteteam begleitet. Wichtiges Ziel unserer Psychotherapie ist auch, einen Rückfall in die Alkoholabhängigkeit gezielt zu vermeiden. Dazu werden die individuellen Ursachen, die das Trinkverhalten hervorrufen, identifiziert und Coping-Strategien für Krisen- und Stresssituationen erlernt.

Psychotherapie

Kognitive Verhaltenstherapie

Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir die Zielsetzung zur Behandlung Ihrer Alkoholsucht und analysieren die Auslöser für den häufigen Griff zu Alkohol. Dabei kommt oftmals auch die hochindividualisierte Psychodynamische Psychotherapie zur Anwendung. Hier werden mithilfe neuer Erfahrungen die zumeist unbewussten Konflikte aufgearbeitet. Wir helfen Ihnen außerdem dabei, Strategien zu erlernen, mithilfe derer Sie Stresssituationen ohne den Konsum von Alkohol überwinden können. Dazu greifen wir unter anderem auf unser vielfältiges Angebot sportlicher Aktivitäten zurück. Wir unterstützen Sie dabei, sich in Krisensituationen anderen Interessen zu widmen, um innere Ruhe und Stressbewältigung beispielsweise im Joggen oder Kanufahren in der Natur zu finden.

Kognitive Verhaltenstherapie

Pharmakotherapie

Entscheiden sich Alkoholiker für einen Entzug, kann eine zusätzliche Therapie durch Medikamente eine wichtige Stütze sein. Diese können bei körperlichen Entzugserscheinungen beruhigend wirken und Patienten dabei unterstützen, das Verlangen nach Alkohol zu vermindern. Eine rein medikamentöse Therapie wird dabei in der Regel nicht eingesetzt.

Pharmakotherapie
Nicole Steffens

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Schloss Gracht

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

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Leidet Ihr privates oder berufliches Umfeld immer stärker unter Ihrem Alkoholismus, ist es an der Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Symptome – wie äußert sich Alkoholsucht?

Neben den unmittelbaren Symptomen, die Alkohol während bzw. direkt nach dem Konsumieren auslöst, wie beispielsweise Koordinations- und Bewegungsstörungen, Sprachstörungen, Konzentrationsstörungen und erhöhtes Schwitzen oder Enthemmung, kann langjähriger Alkoholmissbrauch weitreichende psychische wie körperliche Schäden nach sich ziehen, die sich mitunter erst nach einigen Jahren abzeichnen.

Alkoholismus bringt sowohl körperliche als auch psychische Konsequenzen mit sich. Hierzu zählen beispielsweise Appetitlosigkeit oder eine unausgewogene Ernährung. Auch können sich körperliche Entzugserscheinungen zeigen. Diese äußern sich meist in innerlicher Unruhe, Übelkeit, verstärkter Aggressivität bzw. Reizbarkeit oder Zittern.

Leiden Sie unter Alkoholsucht?

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Unsere Vision

Gesunde und glückliche Menschen

Wir helfen Menschen, die seelisch leiden, wieder zu sich zu finden – damit sie in Zuversicht und Freude leben können.

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Auf Schloss Gracht sind wir darauf spezialisiert, Suchtkrankheiten zu behandeln.

Ursachen – wie entsteht Alkoholsucht?

Drei zentrale Faktoren als Auslöser

Die Entstehung einer Alkoholabhängigkeit begründet sich häufig im Zusammenspiel von drei entscheidenden Faktoren:

  1. Die Gegebenheiten des Individuums
    Durch welche individuelle Lebensgeschichte ist die betroffene Person geprägt? Welche biologischen Faktoren bringt sie mit und welche psychologischen Variablen nehmen einen Einfluss?
  2. Das soziale Umfeld
    In welchen soziokulturellen Kontext ist die betroffene Person eingebettet? Erhält sie beispielsweise Unterstützung von Familie und Freunden in Stress- oder Konfliktsituationen?
  3. Die spezifische Alkoholwirkung

Mitunter kann auch eine Alkoholsucht der Eltern einen starken Alkoholkonsum der Kinder bewirken, denn Eltern gelten für Kinder häufig als Vorbilder, weshalb diese das elterliche Verhalten imitieren. Ist ein Teil oder sind sogar beide Elternteile Alkoholiker, begünstigt dies oftmals die Tendenz der Kinder, in Krisenphasen zum Glas zu greifen.

Therapie – wie kann Alkoholsucht behandelt werden?

Die Therapie von Alkoholismus findet je nach vorliegenden Symptomen ambulant oder stationär in einer Klinik statt. Viele Alkoholabhängige greifen zusätzlich auf Behandlungshilfe in Selbsthilfegruppen zurück.

Im Rahmen einer Therapie wird zudem häufig die sogenannte Psychodynamische Psychotherapie eingesetzt. Dies ist ein Verfahren aus den USA, welches Methoden der Tiefenpsychologie sowie der Psychoanalyse kombiniert. Hierbei wird die Aufarbeitung der zumeist unbewussten Konflikte des Patienten mithilfe neuer Erfahrungen gefördert.

Ein wichtiges Ziel der Behandlung von körperlich und psychisch abhängigen Alkoholikern ist es, eine Veränderungsbereitschaft in ihnen hervorzurufen, die nicht nur den alkoholabhängigen Personen selbst, sondern auch deren Familien und Freunden wieder mehr Lebensfreude ermöglicht. Angestrebt werden sollte eine deutliche Verminderung des Alkoholkonsums beziehungsweise ein langfristiger und nachhaltiger gänzlicher Verzicht auf Alkohol.

Phasen der Therapie

Insgesamt lassen sich vier Therapiephasen der Alkoholsucht unterscheiden:

  1. Die Kontaktphase, in der erste Schritte zur Bekämpfung der Alkoholabhängigkeit eingeleitet werden. In dieser Phase wenden sich Alkoholiker an Beratungsstellen oder einen Arzt, um Hilfe zu erhalten.
  2. Die Reduktionsphase, die sich an Patienten richtet, die eine gänzliche Alkohol-Abstinenz zunächst ablehnen und daher ihren Konsum schrittweise reduzieren möchten.
  3. Die Entzugs- oder Entgiftungsphase, in der die körperliche Entgiftung stattfindet. Wird dem Körper die süchtig machende Substanz entzogen, stellen sich sowohl körperliche als auch psychische Entzugssymptome ein. Dazu zählen beispielsweise Zittern, Verwirrung, vermehrtes Schwitzen oder erhöhter Herzschlag. Handelt es sich um schwerwiegende Entzugserscheinungen, können auch Bewusstseinsstörungen oder Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System auftreten.
  4. Die Entwöhnungsphase, in der Patienten Methoden erlernen, um Stresssituationen auch ohne Alkohol zu bewältigen. Eine weitere wichtige Komponente dieser Phase ist es, in den Patienten den langfristigen Willen zur Alkoholabstinenz zu wecken.

Mit Blick auf eine langfristige Bewältigung der Alkoholabhängigkeit ist insbesondere das Verhalten in späteren Stress- oder Krisensituationen, in der eine erhöhte Gefahr des Rückfalls zum Alkoholismus besteht, von Bedeutung. Für Alkoholkranke ist es in diesen Situationen äußerst wichtig, auf Rückhalt von Familie und Vertrauten sowie auf Unterstützung durch Therapeuten und Selbsthilfegruppen zurückgreifen zu können, um einen Rückfall in den Alkoholismus zu verhindern.

Kontakt
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