Homöopathie

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Allgemeine Informationen und Besonderheiten der Homöopathie

Ganzheitlicher Mensch und die Ursachen seines Leidens im Fokus

Die Homöopathie ist eine alternative Heilmethode, die den Menschen ganzheitlich betrachtet und als eine Ausführung der Pharmakotherapie gesehen werden kann. Die Pharmakotherapie meint die Behandlung von Erkrankungen durch die Zugabe verschiedener Medikamente – auch homöopathische Mittel können dafür in Frage kommen. Im Gegensatz zur Schulmedizin geht es der Homöopathie nicht um die Bekämpfung von Symptomen oder um die Krankheit an sich, sondern um die Suche nach Ursachen für die Symptome und den Menschen im Einklang von Körper, Seele und Geist. Nach homöopathischem Verständnis geht eine Erkrankung nicht nur auf einen organischen Befund zurück, der gezielt behandelt werden muss, sondern bringt gleichzeitig auch den gesamten Körper ins Ungleichgewicht. Eine Behandlung mit homöopathischen Mitteln zielt daher darauf ab, Beschwerden zu lindern und das gesundheitliche Wohlbefinden nachhaltig zu fördern sowie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Wirksam bei Patienten mit Depressionen, Stress und Ängsten

Da das homöopathische Verständnis den Menschen in seiner Ganzheit betrachtet, kommt seelischen Beschwerden die gleiche Bedeutung zu wie körperlichen Symptomen. Die Homöopathie eignet sich daher als Ausführung der Pharmakotherapie unter anderem bei Patienten mit Angststörungen, stressbedingten Belastungsfolgen sowie Depressionen. Sie kann helfen, die Psyche zu stabilisieren und dem Patienten Glück und Entspannung zu verschaffen. Wichtig bei der Behandlung ist, dass der Patient eine entsprechende Präferenz für die alternative Medizin mitbringt,  da die Homöopathie unter wissenschaftlicher Studienbetrachtung zwar nicht besser wirkt als Placebo, bei besonderer Präferenz zur Homöopathie aber gerade diese spezifische Placebowirkung teilweise sehr ausgeprägt sein kann. Dann gilt das althergebrachte Statement von Medizinern: Wer heilt, hat recht. Auch die Offenheit, über alle Symptome zu berichten, ist eine wichtige Voraussetzung, um die geeigneten Mittel zur Behandlung zu finden.

Dauer und Durchführung der Homöopathie

Dauer abhängig vom Patienten und seiner Erkrankung

Wie lange eine Behandlung durchgeführt werden soll, hängt vom Patienten und seiner Erkrankung ab. Da die Therapie den ganzen Menschen betrachtet und demnach auch eine ganzheitliche Heilung anstrebt, kann die Behandlung einige Zeit in Anspruch nehmen. Hinzu kommt, dass die Homöopathie als Ausführung der Pharmakotherapie häufig in Begleitung zu Psychotherapien eingesetzt wird, sodass beides miteinander zusammenhängt und die Dauer nicht verallgemeinert werden kann.

Durchführung erfolgt nach dem Ähnlichkeitsprinzip

Der homöopathische Ansatz geht von der Methode aus, "Gleiches mit Gleichem" zu behandeln. Dazu werden dem Patienten jene Mittel verabreicht, die bei einem gesunden Menschen die gleichen Symptome hervorrufen würden wie die, die beim Erkrankten behandelt werden sollen. Dabei ist es wichtig, dass der Behandelnde umfassend über die einzelnen Symptome seines Patienten sowie über die Wirksamkeit einzelner homöopathischer Arzneimittel informiert ist. Die Behandlung beginnt deshalb in den meisten Fällen mit einer Anamnese, bei der der Erkrankte seinen gesundheitlichen Zustand mit allen Symptomen darlegt. Der Arzt oder Behandelnde kann daraufhin gemeinsam mit dem Patienten erarbeiten, welche Mittel für ihn die geeignetsten sind. Anschließend erfolgt die vorgeschriebene Einnahme.

Homöopathische Präparate werden als stark verdünnte Mittel eingenommen

Als Basis für homöopathische Arzneien dienen tierische, pflanzliche oder mineralische Stoffe, die sehr stark mit Wasser, Alkohol oder Milchzucker vermengt werden. Durch die Verdünnung der Ausgangsstoffe sollen die Nebenwirkungen gering gehalten werden. Für jedes Symptom existiert dabei ein passendes Mittel. So gibt es beispielsweise für Patienten mit Angststörungen bestimmte Homöopathika gegen Panik, Erschöpfung oder Angst vor Unglücken. Im Bereich der Depression sind einzelne Mittel gegen Traurigkeit, Melancholie oder schwankende Stimmungen vorhanden. Auch für zahlreiche andere seelische Erkrankungen und ihre Begleitsymptome kann dem Patienten das passende Mittel verabreicht werden.

Chancen und Vorteile der Homöopathie

Ganzheitliche Wirkung und nachhaltige Förderung der Gesundheit als Vorteile

Die Gabe von homöopathischen Mitteln als eine Ausführung der Pharmakotherapie hat unter bestimmten Präferenzbedingungen, wenngleich immer nur mäße Erfolgsaussichten. Sie hilft ausschließlich bei Menschen, die alternative Therapien präferieren. Die Homöopathie kann nachhaltig sein und den Körper wieder ins Gleichgewicht bringen, statt nur einzelne Symptome zu heilen. Vor allem bei Patienten mit seelischen Belastungen kann eine homöopathische Behandlung helfen, Glück und Entspannung hervorzurufen sowie dem Patienten mehr psychische Stabilität zu geben. Darüber hinaus kann die Behandlung die Gesundheit des Patienten fördern und seine Selbstheilungskräfte aktivieren, sodass die Homöopathie auch immer präventiv ist und Krankheiten vorbeugen kann. Hinzu kommen die geringen bis gar nicht vorhandenen Nebenwirkungen der Präparate.

Rechtlicher Hinweis: Die hier aufgeführten Therapie- und Diagnoseformen gehören zu den Methoden, die von der Wissenschaft und  Schulmedizin nicht anerkannt werden, da wissenschaftliche Nachweise für Ihre Wirksamkeit im Sinne der Schuldmedizin fehlen oder nicht durchgehend vorhanden sind. Sie sind daher kein Ersatz für medizinische oder psychotherapeutische Behandlungen, sondern als Gesundheits- und Lebensberatung zu verstehen. Auch wenn eine Therapie an sich wirksam ist,  kann der Erfolg aufgrund von Besonderheiten des Einzelfalles ausbleiben. Ein Wirkversprechen kann nicht gegeben werden.