Aromatherapie

Hinweis: Die Inhalte der Seite dienen nur als Informationsquelle und ersetzen keinen Arztbesuch. Verwenden Sie deshalb keine Internetquellen zur Selbstdiagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten sollten Sie die Hilfe eines Arztes oder Psychotherapeuten in Anspruch nehmen.

Allgemeine Informationen und Besonderheiten der Aromatherapie

Ätherische Öle bringen Körper, Geist und Seele in Einklang

Die Aromatherapie ist ein alternatives und körpernahes Heilverfahren, bei dem ätherische Öle und ihre natürlichen Duftstoffe eine heilende Wirkung auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Patienten entfalten. Ätherisch meint hierbei "flüchtig", da die Inhaltsstoffe der Pflanzen, aus denen die Öle gewonnen werden, in der Luft verfliegen. Über die Verabreichung der Öle sollen Körper, Seele und Geist in Einklang gebracht werden. Während der Therapie erfährt der Patient tiefe Entspannung. Die Anwendung der pflanzlichen Wirkstoffe ist dabei nicht nur zur Heilung oder Linderung von Erkrankungen geeignet, sondern dient auch gleichzeitig dazu, das Immunsystem zu stärken sowie die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Wirkung: Gerüche setzen Gefühle und Erinnerungen frei

Bei der Aromatherapie spielt hauptsächlich der Geruchssinn eine Rolle, da er das primäre Wahrnehmungsorgan für die ätherischen Öle ist. Der Geruchssinn signalisiert dem zentralen Nervensystem bei der Aufnahme der Öle, welches Gefühl er empfinden soll. Beispielsweise kann auf bestimmte Düfte mit Freude und Entspannung reagiert werden, auf andere jedoch mit Ablehnung oder Unbehagen. Über Düfte können nicht nur Emotionen, sondern auch immer Erinnerungen ausgelöst werden.

Unterschiedliche Anwendungsbereiche der Aromatherapie

Die Aromatherapie findet vor allem bei psychosomatischen Beschwerden wie Stress, Schlafstörungen oder depressiven Verstimmungen ihre Anwendung. Sie wird meist begleitend zu anderen Therapiemethoden – häufig eingebettet in suggestive Verfahren – eingesetzt.

Dauer und Durchführung der Aromatherapie

Verschiedene Möglichkeiten der Anwendung ätherischer Öle

Die Aromatherapie kann sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting stattfinden. Die Behandlungen dauern in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten. Bei der Verabreichung der ätherischen Öle gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine häufige Verwendung ist ihre Verdünnung und anschließende Verdampfung über einen Aromadiffusor oder eine Aromalampe. Sie entfalten dann im Raum ihre angenehmen Düfte und wirken beruhigend auf die Teilnehmer der Therapie. Das Öl kann darüber hinaus auch direkt auf die Haut des Patienten aufgetragen werden und im Rahmen einer Massage verwendet werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Öle als Badezusatz zu nutzen oder zusammen mit heißem Wasser zu inhalieren.

Verschiedene ätherische Öle mit individuellen Düften und Wirkungen

Die Öle, die in den Therapiesitzungen zur Anwendung kommen, können verschiedenen Duftnoten zugeordnet werden und beinhalten immer eine eigene Wirkung. So gibt es einerseits sogenannte "Basisnoten" mit einem kräftigen, erdigen Geruch. Weihrauchöl stärkt beispielsweise das Immunsystem. "Herznoten" riechen dagegen eher blumig. So wirkt Lavendel beruhigend und fördert einen erholsamen Schlaf. "Kopfnoten" erfrischen mit ihren leichten Düften, beispielsweise Zitrusfrüchte oder Minze. Bei der Auswahl von Ölen können auch mehrere Düfte miteinander kombiniert werden. Häufig darf sich der Patient auch selbst über das einfache Riechen an einer Auswahl von Düften ein Öl aussuchen.

Chancen und Vorteile der Aromatherapie

Vorteile: Natürliches und einfaches Heilverfahren mit positiven Wirkungen

Die Aromatherapie ist in den Augen von Experten eine zuverlässige Form der Naturheilmedizin. Ihr Vorteil liegt darin, dass das Verfahren leicht anwendbar ist und bereits nach kurzer Zeit seine Wirkung entfaltet. Die pflanzlichen Öle haben dabei einen positiven Einfluss auf den Patienten und bringen Körper, Seele und Geist in Einklang. Dabei werden die eigenen Selbstheilungskräfte angeregt und gefördert sowie das Immunsystem gestärkt.