Selbsttest für Burnout

Wenn Sie Bedenken haben, an Burnout erkrankt zu sein, kann die Durchführung eines ersten Burnout-Tests sinnvoll sein. Dieser sollte allerdings nur als Hilfestellung dienen und ersetzt in keinem Fall die medizinische Diagnose eines Facharztes. Das Ausfüllen des Tests ist vollkommen anonym. Ihre Angaben können nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden. 

Leiden Sie unter Burnout? Machen Sie den Selbsttest.

Was ist Burnout?

Burnout ist vermutlich jedem ein Begriff, da es in den letzten Jahren einen zunehmenden öffentlichen Diskurs über das Thema gab und auch immer mehr Personen des öffentlichen Lebens über ihr Leiden sprechen. Die Krankheit kann eigentlich jeden treffen, der lange Zeit unter viel Stress steht. Vor allem dann, wenn diese stressige Zeit von anderen nicht wertgeschätzt wird oder man nicht wie erwartet an sein Ziel gelangt. Betroffene erleben dabei eine emotionale Erschöpfung mit abnehmender Leistungsfähigkeit. Das kann sich sowohl auf den beruflichen als auch auf den privaten Teil des Lebens auswirken. Neben hohem Stress können auch frustrierende Erlebnisse zu Gefühlen der Erschöpfung führen. Wenn nichts dagegen unternommen wird, kann Burnout psychosomatische Erkrankungen, Depressionen oder Apathie zur Folge haben.

Nicole Steffens

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Das Ergebnis des Burnout-Tests deutet auf eine Erkrankung hin? Wir helfen Ihnen dabei.

Auslöser und Symptome von Burnout

Das höchste Burnout-Risiko haben wir Menschen meist im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, da wir in dieser Phase unseres Lebens oft viel arbeiten, gleichzeitig aber auch noch Familie und soziales Leben in unseren Alltag integrieren müssen. Wenn die eigenen Ziele unerreicht bleiben, können persönlicher oder beruflicher Stress schnell in Frustration resultieren. Das kann durchaus zu einer hohen emotionalen Belastung führen.

Wie äußert sich Burnout?

In der heutigen Zeit sind chronischer Stress und Überforderung kein seltenes Problem und oftmals die Ursache für totale Erschöpfung und letztlich für Burnout. Das Burnout-Syndrom umfasst jegliche Symptome körperlicher und psychischer Erschöpfung wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder deutlich niedrigere Leistungsfähigkeit und entwickelt sich bei fehlender Burnout-Therapie oft zu einer Depression weiter. Durch die viele Arbeit und den hohen Stress werden die ersten Anzeichen in Form von Reizbarkeit, Aggression oder körperlichen Beschwerden meist übersehen. Professionelle Hilfe wird infolgedessen erst in Anspruch genommen, wenn das Burnout-Syndrom schon weit entwickelt und der Betroffene emotional sehr erschöpft ist. In solch einem Falle kann ein Burnout-Test zwar dabei helfen, sich für eine Therapie zu entscheiden, er kann aber niemals die Diagnose eines Arztes oder Therapeuten ersetzen. Grundsätzlich gilt: Je stressiger Ihr Job und Ihr Privatleben sind, desto höher ist Ihr Risiko, an Burnout zu erkranken. Achten Sie deshalb auf Symptome wie Müdigkeit, Lustlosigkeit oder Schlafstörungen und machen Sie lieber früher als später einen Burnout-Test. 

Schloss Gracht bietet einen Rückzugsort, an dem wir Sie auf dem Weg zu Ihrer Genesung begleiten.

Der Verlauf von Burnout

Menschen leiden nicht von einem Tag auf den anderen an Burnout. Die Burnout-Symptome schleichen sich Stück für Stück in unser Leben ein, sodass wir nicht das Gefühl haben, an einer psychischen Erkrankung zu leiden. Meist fängt es damit an, dass man Aufgaben mit höchster Motivation bewältigt. Bleibt jedoch die Wertschätzung von anderen Menschen aus oder werden Ziele trotz der vielen Arbeit nicht erreicht, schleichen sich langsam Unzufriedenheit und Frustration ein. Obwohl Betroffene an diesem Punkt oft schon bemerken, dass sie an ihre Grenzen stoßen und allmählich Selbstzweifel entwickeln, wird zunächst im selben Tempo weitergemacht - in der Hoffnung, die Ziele doch noch zu erreichen. Sobald realisiert wird, dass dies nicht möglich ist, stellt sich häufig Gleichgültigkeit ein. Spätestens jetzt haben Betroffene auch mit körperlichen Symptomen zu kämpfen. Doch anstatt die berufliche oder private Situation zu verändern und die Ursachen des Problems zu bekämpfen, um eine bessere Work-Life-Balance zu schaffen, beginnen viele Betroffene, wie eine Maschine zu funktionieren und verspüren kaum noch Freude an Dingen, die ihnen eigentlich viel Spaß bereiten. Die Bewältigung des Alltags wird zu einer Herausforderung. Oft geht mit Burnout eine Folgeerkrankung, zum Beispiel Depression, einher. 

Therapiemöglichkeiten

Da eine Depression eine häufige Begleiterscheinung des Burnout-Syndroms ist, ist eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva keine Seltenheit. Medikamente lösen jedoch nicht das Problem, weshalb die Psychotherapie ein beliebtes Mittel ist. Sie kann dabei helfen, den eigenen Selbstwert wieder aufzubauen oder Tipps für Coping-Strategien in stressigen oder überfordernden Situationen vermitteln. 

An dieser Stelle möchten wir nochmal betonen, dass ein Burnout-Selbsttest nicht die Diagnose eines ausgebildeten Arztes ersetzt. Wenn Sie den Verdacht haben, unter Burnout zu leiden, kann ein Burnout-Test hilfreich sein, um die nötigen Schritte in die Wege zu leiten. Wenden Sie sich aber auf jeden Fall an unser Team oder an einen Arzt in Ihrer Nähe.

Kontakt
Nicole Steffens

Standort

Schloss Gracht

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht
Schreiben Sie uns gerne an