Selbsttest für Posttraumatische Belastungsstörung

Wenn Sie Bedenken haben, an Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) zu leiden, kann die Durchführung eines ersten PTBS-Tests sinnvoll sein. Dieser sollte allerdings nur als Hilfestellung dienen und ersetzt nicht die medizinische Diagnose eines Facharztes. Ihre Daten werden bei unserem kostenlosen PTBS-Test vertraulich behandelt; das Ausfüllen ist vollkommen anonym.

Leiden Sie unter einer PTBS? Machen Sie den Selbsttest.

Was ist eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)?

­­Wir Menschen werden täglich durch äußerliche Umweltfaktoren geprägt. Jede noch so kleine Erfahrung wird von unserer Psyche aufgenommen und verarbeitet. Einige besonders traumatischen Ereignisse sprengen jedoch den Rahmen unseres seelischen Schutzmechanismus und ziehen eine Posttraumatische Belastungsstörung nach sich – eine durch ein Trauma ausgelöste Erkrankung, die unsere Psyche vernarbt zurücklässt. Eine Posttraumatische Belastungsstörung entwickelt sich meist innerhalb der ersten sechs Monate nach dem Durchleben eines akuten oder chronischen Traumas, das im betroffenen Menschen Angst, Hilflosigkeit und Verzweiflung auslöst. Dabei handelt es sich um eine extreme Notsituation, eine äußerst traumatische Erfahrung, die zumeist mit direkt erlebter oder indirekt erlebter Gewalt einhergeht. Auslöser können Missbrauch, psychische und physische Gewalt durch andere Menschen, Naturkatastrophen, Kriege, Unfälle, Folter und Tod sein. Die ständige Erinnerung an ein solches Trauma ruft bei dem Betroffenen schwere seelische, teils auch körperliche Beschwerden hervor.

Nicole Steffens

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Eine Psychotherapie hilft bei der Heilung Ihrer seelischen Narben.

Nicht verarbeitete traumatische Erinnerungen können schwerwiegende Folgen haben

Erinnerungen an die traumatische Situation und die damit einhergehende schwere Belastung sind stark mit dem Gefühl von Angst verbunden. Der Betroffene, der das Trauma nicht verarbeitet hat, steht durch die traumatischen Erinnerungen unter ständigem Stress. Menschen mit PTBS leiden daher auch nachträglich besonders stark unter den Symptomen und Folgen ihrer Belastungsstörung. Oftmals werden Situationen, die bestimmte “Trigger” auslösen und die schreckliche Erinnerung erneut hervorrufen könnten, vermieden.

Für eine erfolgreiche Bewältigung des Traumas ist eine Behandlung in Form von Psychotherapie unabdingbar, um eine Verbesserung des seelischen sowie körperlichen Zustandes zu erreichen. Patienten mit PTBS, die sich einer ärztlich verordneten Therapie unterziehen, haben eine sehr hohe Chance zur Aufarbeitung des belastenden Ereignisses und zur Linderung der Symptome, die sich in Folge des posttraumatischen Belastungssyndroms gezeigt haben.

Schloss Gracht bietet einen Rückzugsort, an dem wir Sie auf dem Weg zu Ihrer Genesung begleiten.

Ursache und Symptome von Posttraumatischer Belastungsstörung

Ursache der PTBS ist ein vorangegangenes Ereignis, welches im Betroffenen durch die belastenden Erinnerungen, auch „Flashbacks“ genannt, Stress auslöst. Als Folge des Traumas versucht die Psyche wiederholt, die meist akute Belastung mit dem Gefühl von Angst und Hilflosigkeit zu verarbeiten. Menschen mit dieser Störung durchleben das Trauma wieder und wieder – dabei können andere Menschen diesen belastenden Prozess meist nicht nachvollziehen oder helfen.

Typische Symptome der psychischen Erkrankung sind unter anderem Schlaflosigkeit und innere Unruhe. Konzentrationsschwäche, Nervosität, Schreckhaftigkeit und starke Stimmungsschwankungen sind weitere posttraumatische Symptome, die den seelischen Zustand der Menschen mit PTBS prägen. Angstzustände und Hilflosigkeit bewirken im Inneren ein ständiges Gefühl der Ohnmacht und der Überforderung. Körperliche Symptome können Zittern, Herzrasen und Atemnot sein. Überdies können Erkrankungen wie Depression in Folge der Störung auftreten. Selbst auf die Organe kann sich die psychische Störung negativ auswirken.

Nicole Steffens

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Finden Sie Symptome einer PTBS bei sich wieder? Dann sollten Sie einen ärztlichen Rat einholen.

Der Verlauf von Posttraumatischer Belastungsstörung

Unbehandelt können sich die Symptome der Traumafolgestörung stärker ausbilden und psychische Folgeerkrankungen wie eine Depression nach sich ziehen. Mithilfe einer Therapie, welche auf die Aufarbeitung der Ängste und des schwierigen Ereignisses abzielt, können Patienten mit PTBS wieder langfristig genesen und lernen, wie sie auch im Alltag mit ihrer Erkrankung und möglichen Flashbacks umgehen.

Therapiemöglichkeiten

In der Psychotherapie kann der Betroffenen den gesunden Umgang mit der Störung erlernen. Der behandelnde Facharzt arbeitet im Rahmen der Therapie gemeinsam mit dem Erkrankten darauf hin, die Erlebnisse in Form von Erinnerungen zuzulassen, diese neu zu bewerten und das Gefühl von Kontrolle über die Situation wiederzuerlangen. Betroffene fühlen sich im Zuge dessen nicht länger als Opfer der schweren Situation ausgeliefert, sondern können sich selbst als starke Überlebende sehen. In jedem Fall ermöglicht eine langfristige Behandlung eine Steigerung der Lebensqualität.

Unser Selbsttest zur Posttraumatischen Belastungsstörung liefert eine erste Einschätzung zu Ihrem Gesundheitszustand, die aufgrund von Ihren wahrheitsgemäß ausgefüllten Daten erstellt wird. Bitte bedenken Sie aber, dass dieser Test nur als eine Hilfestellung und erste Einschätzung dienen soll und keineswegs die Behandlung und Diagnose durch einen Facharzt ersetzt. Das Ausfüllen des Tests erfolgt anonym und vertraulich, er kann daher nicht mit Ihrer Person in Verbindung gebracht werden.

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