Selbsttest für Angststörung

Die Symptome einer Angststörung sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Unser Selbsttest liefert Ihnen eine erste Einschätzung zu Ihrem Gesundheitszustand. Bitte bedenken Sie aber, dass dieser Test nur einer ersten Einschätzung dient und nicht die Diagnose durch einen Arzt ersetzt. Der Test ist vollkommen anonym und vertraulich, er kann daher nicht auf Ihre Person zurückgeführt werden.

Leiden Sie unter einer Angststörung? Machen Sie den Selbsttest.

Was ist eine Angststörung?

Angst ist eine überlebenswichtige Emotion, die uns vor Gefahren warnt und den Körper in einen Ausnahmezustand versetzt. Oftmals kann es aber vorkommen, dass sich Ängste zunehmend verstärken und in einem Gefühl der Panik münden. Dabei kommt es zu einem gesteigerten Angstempfinden, das sich körperlich sowie seelisch bemerkbar macht. Physische Anzeichen wie Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühle, Übelkeit und Schmerzen bereiten den Körper auf eine Gefahr vor, die möglicherweise gar nicht eintritt. Seelische Beschwerden wie Schwindel, Benommenheit, Depersonalisation und Angst vor Kontrollverlust oder sogar dem Tod bestärken das Gefühl der Panik.

 

 

Nicole Steffens

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Eine Angststörung kann extrem belastend sein und das Leben stark beeinträchtigen. 

Arten von Angststörungen

Angststörungen lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Sie können einen konkreten Auslöser haben, wie zum Beispiel eine Spinne, oder sie treten ohne einen Anhaltspunkt für eine reale Gefahr auf. In diesem Fall kann man noch zwischen einer Panikstörung und einer generalisierten Angststörung unterscheiden. Panikstörungen treten anfallsartig auf, oft in Form von Panikattacken, und werden von starken Körperreaktionen begleitet. Betroffene fangen in einem solchen Fall beispielsweise das Schwitzen an, leiden an Herzrasen oder Schwindelanfällen. Bei der generalisierten Angst kann Angst ständig, aber in weniger extremer Form als bei Panikattacken, auftreten. Die Betroffenen machen sich oft Sorgen um die Gesundheit oder Sicherheit von nahestehenden Menschen. Sorgen und Befürchtungen können bei fortschreitender generalisierter Angststörung aber auch völlig abgelöst von äußeren Dingen zu erheblichem Leiden führen und gehen dann häufig mit depressiven Symptomen einher. Angst, welche durch einen konkreten Auslöser entsteht, nennt man auch Phobie. Dazu zählen geläufige Phobien wie die Angst vor Spinnen, Flugangst oder soziale Phobien, wobei man beispielsweise Angst davor hat, vor einer großen Menschenmenge zu sprechen und im Mittelpunkt zu stehen.

Ursachen und Auslöser

Die Ursachen für Angststörungen sind nicht vollends geklärt, da auch bei dieser psychischen Störung vielerlei Faktoren eine Rolle spielen. Wie bei diversen anderen psychischen Erkrankungen spielen hier vermutlich die Gene eine Rolle. Auch ein Ungleichgewicht an Botenstoffen im Gehirn oder posttraumatische Belastungsstörungen können Auslöser sein.

Schloss Gracht bietet einen Rückzugsort, an dem wir Sie auf dem Weg zu Ihrer Genesung begleiten.

Therapiemöglichkeiten

Je nach Lebensumständen, Art und Ausprägung können Angststörungen extrem belastend sein. Durch die teils enormen Einschränkungen im Leben der Betroffenen können diese arbeitsunfähig werden oder auch Depressionen entwickeln. Mit der richtigen Therapie sind die Ängste jedoch meist gut in den Griff zu bekommen. Klassischerweise wird eine Mischung aus Psychotherapie und Medikamenten angewandt. Die Art der Therapie hängt von den Symptomen und Beschwerden des Patienten ab. So kann beispielsweise bei Depressionen gut mit Medikamenten gearbeitet werden, wohingegen der Schwerpunkt bei einer Phobie eher auf einer kognitiven Verhaltenstherapie liegen würde, wie z.B. der Expositionstherapie - der Behandlung durch eine direkte Konfrontation der Patienten mit ihren konkreten Ängsten.

Nicole Steffens

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Eine Angststörung kann extrem belastend sein und das Leben stark beeinträchtigen.

Woran erkenne ich Angststörungen?

Eine Angststörung ist wahrscheinlich, wenn sich der Betroffene alltäglichen Situationen nicht mehr stellen kann und sein Leben dadurch eingeschränkt ist. Das manifestiert sich insbesondere in der erhöhten Dauer, Häufigkeit und Intensität der Angstzustände. Der Seelenzustand des Betroffenen wird von einem täglichen Gefühl der Beklemmung und Machtlosigkeit überschattet. Ängstlichkeit und soziale Phobien nehmen oft überhand, sodass einige Betroffene kaum noch das Haus verlassen, aus Angst, von anderen Menschen verurteilt zu werden oder gewisse Situationen einfach nicht ertragen können.

Erste Schritte aus der Angststörung

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Angststörung zu leiden, kann Ihnen ein Angststörung-Test dabei helfen, eine Erklärung für Ihre Symptome zu finden. Suchen Sie bei einem konkreten Verdacht aber in jedem Fall nochmals einen Arzt oder Psychotherapeuten auf, ein Online-Test kann Ihnen keine genaue Diagnose stellen. Mittels Psychotherapie und medikamentöser Behandlung können ausgebildete Fachärzte Abhilfe schaffen. Besonders bei spezifischen Phobien und körperlichen Symptomen, die durch die Angststörung entstanden sind, können diese Ihre Beschwerden lindern, damit Sie ein unbeschwertes Leben führen können.

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