Dr. med. Eva Kalbheim

Dr. Eva Kalbheim, Jahrgang 1964, ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Chefärztin und stellvertretende Klinikdirektorin auf Schloss Gracht. Frau Dr. Kalbheim ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. In ihrer Freizeit singt sie in einem Kammerchor, fährt Motorrad und ist sportlich aktiv.

Beruflicher Werdegang

Nach ihrem Medizinstudium und der Promotion an der Universität Bonn sowie ärztlicher Tätigkeit in der Inneren Medizin war sie als Medizinjournalistin, Chefredakteurin, Pressesprecherin der Deutschen Krebshilfe und Geschäftsführerin des Bundesverbands für Logopädie tätig. Als Psychiaterin arbeitete sie am Zentrum für Seelische Gesundheit Marienheide und der Universitätsklinik Bonn. Freiberuflich ist sie seit vielen Jahren als Coach für Führungskräfte mit den Schwerpunkten Work-Life-Balance, Kommunikation und Führung aktiv. Sie ist Autorin zahlreicher Bücher und hat Lehraufträge am mibeg-Institut für Medizin in Köln und an der Europäischen Fachhochschule (EuFH) in Brühl. Den Fokus ihrer Tätigkeit im Bereich Psychiatrie/Psychotherapie bilden:

  • Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie
  • Traumatherapie
  • Paartherapie
  • Entspannungsverfahren einschließlich Lach-Yoga
  • Ärztliche Raucherentwöhnung

Behandlungsfelder

Ihre bisherigen beruflichen Tätigkeiten, ihr absolviertes Studium und ihre Erfahrungen machen Dr. Kalbheim zu einer versierten Expertin auf ihren Gebieten. Auf Schloss Gracht behandelt sie daher in den folgenden Bereichen:

  • Depression
  • Burnout
  • Angst
  • Zwangsstörung
  • Traumafolgeerkrankungen
  • Belastungsstörung
  • Somatoforme Störung
  • Dissoziative Störung
  • Bipolare Störung
  • Persönlichkeitsstörung

Dr. Eva Kalbheims Therapieverfahren

Psychodynamische Psychotherapie

Die psychodynamische Psychotherapie kombiniert tiefenpsychologische und psychoanalytische Techniken. Ziel ist es, den Konflikten, die dem Patienten nicht bewusst sind, auf den Grund zu gehen und diese gemeinsam mit ihm zu lösen. Diese Konfliktbehebung geschieht durch das Machen neuer Erfahrungen.

Psychodynam. Psychotherapie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Das Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie lehnt sich an das psychoanalytische Verständnis von Sigmund Freud an. Der Kerngedanke dieser Theorie ist, dass die Anfänge psychischer Krankheiten in Erlebnissen liegen, die der Patient bereits früh in seinem Leben gemacht hat. Es werden einzelne konfliktreiche Erlebnisse thematisiert, deren Lösung im Vordergrund der Therapie steht.

Tiefenpsy. Psychotherapie

Präsenztherapie

Die Präsenztherapie hilft dem Patienten dabei, im Moment anwesend zu sein und ihn bewusst zu erleben. Auf Schloss Gracht wird das Verfahren gemeinsam mit verschiedenen anderen Therapien eingesetzt. Es gibt dem Patienten die Möglichkeit, voll in dem erlebten Augenblick aufzugehen und sich frei zu machen von quälenden Gedanken. Auf diesen Punkt wird in der späteren Therapie zurückgegriffen, um auf genau diesem Gefühl aufzubauen.

Präsenztherapie

Traumatherapie

Im Rahmen einer Traumatherapie wird der Patient von seinem Therapeuten dabei begleitet, ein erlebtes Trauma zu verarbeiten. Diese traumatische Situation soll dabei für den Patienten kognitiv zugänglich gemacht werden, um Flashbacks vorzubeugen.

Traumatherapie

Systemische Therapie

Bei der systemischen Therapie handelt es sich um eine Methode der Psychotherapie. Hierbei wird der Patient im Zusammenhang mit seinem sozialen Umfeld betrachtet. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass Sitzungen gemeinsam mit der Familie stattfinden.

Systemische Therapie

Familientherapie

Die Basis der Familientherapie ist die systemische Therapie. Die Sitzungen finden stets gemeinsam mit der Familie statt. Im Mittelpunkt steht die Problemlösung, die Klärung von Missverständnissen und die Mitteilung von Emotionen. Ziel ist es, die familiären Beziehungen zum Positiven zu verändern.

Familientherapie

Paartherapie

In der Paartherapie geht es darum, bestehende Konflikte anzugehen und zu ergründen. Es ist dabei essenziell, dass sich beide Partner damit auseinandersetzen und sich eingestehen, dass Arbeit an der Beziehung notwendig ist, um diese zu erhalten.

Paartherapie

Körperpsychotherapie

Die Körpertherapie, auch Körperpsychotherapie genannt, betrachtet den Zusammenhang von Körper und Seele. Ist eines von beiden einem gewissen Druck oder einer Anspannung ausgesetzt, kann sich das auf das jeweils andere auswirken. So kann seelischer Stress beispielsweise zu körperlichen Symptomen führen.

Körperpsychotherapie

Klinische Hypnosetherapie

Mithilfe der klinischen Hypnosetherapie wird der Patient in einen Zustand der Trance versetzt. Während sich dieser in jenem Zustand befindet, bekommt er Zugang zum Unbewussten sowie zu weiteren kreativen Ressourcen, die bislang verborgen blieben.

Klinische Hypnosetherapie

Autogenes Training

Autogenes Training hat seine Wurzeln in der Autosuggestion, also der Selbstbeeinflussung. Durch dieses soll durch reine Vorstellung ein Zustand der körperlichen Entspannung erreicht werden. Dieses Verfahren wird häufig zur Behandlung von Stress und innerer Unruhe eingesetzt.

Autogenes Training

Progressive Muskelrelaxation

Die progressive Muskelrelaxation (PMR) weist Parallelen zum Autogenen Training auf. Allerdings ist diese Technik einfacher erlernbar. Der Fokus liegt auf einer bewussten An- und Entspannung der Muskulatur. Dadurch sollen ua. Anspannungen und Stress gelöst werden.

Progressive Muskelrelaxation

Yoga / Lachyoga

Lachyoga basiert auf der Grundidee von Yoga: Körper, Seele und Geist auf eine gemeinsame Wellenlänge zu bringen. Der Fokus liegt hierbei auf Lachübungen. Diese Art von Yoga hat einen positiven Einfluss auf das seelische Befinden des Patienten, da es für den Körper keinen Unterschied macht, aus welchem Grund gelacht wird. Das Ergebnis bleibt immer dasselbe: Es werden Glückshormone ausgeschüttet.

Yoga/Lachyoga

Medikation

Eine Medikation wird in der Regel gemeinsam mit einer Psychotherapie durchgeführt. Beides wird aufeinander abgestimmt. Sie wird häufig nur vorübergehend eingesetzt und hilft vor allem Patienten, die an Depressionen, Angst- oder Zwangsstörungen leiden.

Medikation
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Nicole Steffens

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Patientenmanagerin Schloss Gracht
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