Das Trauma überwinden und wieder zu sich finden

Hatten Sie eine traumatische Erfahrung?

Es gibt Erlebnisse, die uns nicht loslassen oder traumatisch wirken. Leiden Sie unter Nervosität, starken Stimmungsschwankungen oder Schreckhaftigkeit, nachdem Sie ein traumatisches Ereignis erlebt haben? Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann möglicherweise eine Ursache dafür sein. In diesem Fall sollten Sie sich in therapeutische Behandlung bei erfahrenen Psychotherapeuten begeben.

Behandlung von Traumafolgestörungen

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Facharzt oder Hausarzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

Sie haben ein traumatisches Ereignis erlebt, das Sie nach wie vor verfolgt, werden von Angstzuständen geplagt oder vermeiden gewisse Begegnungen? Eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) kann beispielsweise durch Erleben von Gewalt, Krieg oder den Tod eines nahestehenden Menschen ausgelöst werden. 

Wenn Sie an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, kann sich das unter Umständen mit aller Deutlichkeit durch psychische und körperliche Beschwerden bemerkbar machen: Panikattacken, Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen sind mögliche Symptome. Eine unerkannte PTBS kann tiefe seelische Spuren hinterlassen. Unser Team aus erfahrenen Spezialisten hilft Menschen, Traumata zu bewältigen und zurück in ihr Leben zu finden.

Ute Wölwer-Schwarz

Standort

Schloss Gracht

Ute Wölwer-Schwarz

Patientenmanagement

Wir sind für Sie da

Unsere hochqualifizierten Experten sind an Ihrer Seite und unterstützen Sie bei der Therapie sowie der Überwindung einer PTBS.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Traumafolge- und Belastungsstörung

Bei einer, durch belastende Erlebnisse ausgelösten, psychischen Störung hilft die Behandlung von Betroffenen mit einer Psychotherapie, zum Beispiel mittels einer stationärer Traumatherapie. Mit dieser und anderen Formen der Therapie, können belastende Erinnerungen und seelische Verletzungen überwunden werden, ohne dass Gedanken an Geschehnisse oder daraus resultierende Gefühle die Kontrolle über Sie behalten. Eine Behandlung mittels psychodynamischer Psychotherapie hilft Patienten, im Unbewussten verborgene Traumata offenzulegen. Mit der kognitiven Verhaltenstherapie verstehen Patienten ihre eigenen Handlungen und Gedanken besser. Mit einer trauma-fokussierten Therapie lassen sich traumatische Erinnerungen verarbeiten.

Leiden Sie an einem Trauma?

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Definition – was ist und wie zeigt sich eine Traumafolgestörung?

Eine akute Stress- oder Traumafolgestörung ist eine psychische Erkrankung, die sich durch kurz dauernde (akute) oder chronische Beschwerden zeigt. Eine akute Belastungsreaktion tritt als direkte Konsequenz eines traumatischen Geschehens ein. Dabei zeigen traumatisierte Menschen Symptome wie Umherirren, Orientierungsverlust (Aufmerksamkeitsstörungen) oder Erinnerungslücken. Auch ein Gefühl von Stress, Herzrasen, Schwitzen, Kopfschmerzen, innerer Unruhe oder Gereiztheit können auftreten. Eine solche Reaktion kann ohne hinreichende Behandlung in eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) übergehen, die eine entsprechende Therapie in einer Klinik bedarf.

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine Posttraumatische Belastungsstörung folgt auf das Durchleben eines schwer belastenden, einmaligen oder länger andauernden traumatischen Erlebnisses. Sie entsteht üblicherweise innerhalb von sechs Monaten nach dem Ereignis und umfasst zumeist drei typische Symptome: Hyperarousal als „leichte Erschreckbarkeit“, Flashbacks als unkontrolliertes Wiedererleben der Erfahrung sowie das Vermeiden von Situationen, Aktivitäten oder Personen, die das traumatische Erlebnis wachrufen könnten.
 

Andauernde Persönlichkeitsveränderung

Eine andauernde Persönlichkeitsveränderung kann sich bei Betroffenen über zwei Jahre nach der Traumatisierung hinziehen. Kinder und Erwachsene zeigen Veränderungen, aufgrund sozialer Isolation als Traumafolge. Durch den, von einer traumatischen Situation ausgelösten, Stress neigen Patienten mit einer solchen Diagnose dazu, sich sozial zu isolieren. Die Angst vor der Außenwelt ist so stark, dass kaum Gefühle oder Bindungen zugelassen werden können. Beziehungen aufrechtzuerhalten, misslingt dann häufig, obwohl gleichzeitig hohe Erwartungen an andere Menschen gestellt werden, die veränderte Persönlichkeitsstruktur anzuerkennen. Nicht selten sind damit auch häufiges Kranksein, eine labile Stimmung sowie Identitätsstörungen verbunden.

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Wir sind für Sie da

Sollten Sie Symptome der PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) oder anderer Störungen zeigen, wenden Sie sich an unser Team.

Ursachen - wie entsteht eine Traumafolgestörung?

Traumafolgeerkrankungen entstehen durch das Erleben einer traumatischen Situation. Dabei erleben Kinder sowie Erwachsene beispielsweise die folgenden belastenden Ereignisse, die zu einer Traumatisierung führen können: körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, den Tod eines Menschen, Unfälle, aber auch Naturkatastrophen, Folter oder Kriege. Die notwendige Intensität eines psychisch traumatisierenden Ereignisses als potenzieller Auslöser ist individuell und hat einerseits mit Genetik, andererseits mit der Gen-Umwelt-Interaktion zu tun. Sie ruft beim Betroffenen starke Verzweiflung, Erschütterung und Ängste hervor. Des Weiteren geraten der seelische Schutzmechanismus und das menschliche Stresssystem an seine Grenzen. Belastende Situationen können nur noch unzureichend verarbeitet werden. Traumata schaden daher nicht nur der Seele, sondern manifestieren sich auch im Körper. Dies verursacht „eher simple“ Folgeerkrankungen bis hin zu komplexen Traumafolgestörungen, die einer Therapie bedürfen.

Eine Traumatisierung ist durch Vorerfahrungen geprägt

Solche komplexen Traumafolgestörungen können sich bei Betroffenen in Form von chronischem Stress, Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung, dissoziativen Störungen, aber auch dissoziativen Identitätsstörungen zeigen. Gewisse Vorerkrankungen wie beispielsweise Schizophrenie oder die Borderline-Störung können das Risiko für die Entstehung einer Posttraumatischen Belastungsstörung stark erhöhen.

In jeder Ausprägung der Traumafolgestörung erfahren Betroffene das traumatische Erlebnis, Hyperarousal, Flasbacks und Vermeidungsverhalten als starke Behinderung im alltäglichen Leben. Trotz des hohen Leidensdrucks und Schamgefühls werden Verhaltenstherapie, psychodynamische Psychotherapie und andere Verfahren oftmals erst spät genutzt. Die Folge: Eine (maximal vierwöchige) akute Belastungsreaktion kann sich leichter in einer komplexen, chronischen PTBS (Posttraumatischen Belastungsstörung) manifestieren.

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Patientenmanagerin Schloss Gracht
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