Behandlung von Angststörung

Ohne ungesunde Angstzustände leben

Sie werden häufig von extremen Angstgefühlen heimgesucht, die ein Gefühl von Panik bei Ihnen auslösen? In diesem Fall besteht die Möglichkeit, dass Sie an einer Angststörung leiden. Um diese zu bekämpfen, sollten Sie sich in die Behandlung eines Experten geben, um wieder ein normales Leben mit einem gesunden Maß an Angst führen zu können.

Angststörung Behandlung

Hinweis: Bei allen Symptomen ist eine zeitnahe ärztliche Abklärung unabdingbar, da diesen sehr ernste Erkrankungen zugrunde liegen können. Wir empfehlen deshalb, sich an Ihren behandelnden Haus- oder Facharzt oder an die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu wenden.

 

Definition – was ist eine Angststörung?

Übertriebene Angstgefühle und Belastungen trotz niedriger Bedrohung

Im Vergleich zu leichten bis mittelgradigen Ängsten ist die wahrgenommene Bedrohung bei einer Angststörung unangemessen oder deutlich übertrieben im Vergleich zur tatsächlichen Bedrohung. Außerdem ist der Betroffene im Falle einer solchen Störung durch sie erheblich psychisch und körperlich belastet; die Dauer und Häufigkeit der Angstzustände nehmen mit der Zeit immer mehr zu. Damit gehört diese Störung zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg aus der Angststörung

Wenn Ihre Angstzustände Sie zu überwältigen drohen und Ihr Leben dadurch einschränken, dann ist es an der Zeit zu handeln. Ungewöhnlich starkes Angstempfinden ist eine seelische Erkrankung und kann behandelt werden. Dabei können verschiedene Angsttherapie-Verfahren helfen.

Wie kann eine Angststörung behandelt werden? Unsere Therapieverfahren

Psychotherapie

Auf Schloss Gracht setzen wir auf Präsenztherapie. Im Rahmen dieser Behandlung findet zudem eine Psychotherapie statt. Durch diese können verdeckte Ursachen für eine psychische Erkrankung ans Licht gebracht werden. Sie sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Genesung.

Psychotherapie

Pharmakotherapie

Eine Pharmakotherapie kann eine sinnvolle und wirksame Ergänzung zu einer psychologischen Therapie darstellen. Ob der Einsatz von Medikamenten erfolgt, hängt vom individuellen Fall ab. Eine rein medikamentöse Therapie ist allerdings nicht gängig.

Pharmakotherapie

Verhaltenstherapie

Eine Kognitive Verhaltenstherapie befasst sich mit den Gedankengängen sowie mit den Handlungen eines Patienten. Sie ist angelehnt an die Methodik der psychologischen Therapie und wurde bereits mehrfach wissenschaftlich untersucht. Im Rahmen der Angsttherapie kann ihr Einsatz eine wirkungsvolle Option sein. Dabei umfasst sie auch die Psychodynamische Psychotherapie, in deren Rahmen die Aufarbeitung zumeist unbewusster Konflikte gefördert wird, welche Auslöser der Störung sein können.

Verhaltenstherapie
Nicole Steffens

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Schloss Gracht

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht

Wir sind für Sie da

Eine Angsttherapie kann eine Angststörung positiv beeinflussen.

Symptome – wie äußern sich Angststörungen?

Verschiedene psychische sowie physische Symptome sind möglich

Angststörungen äußern sich durch seelische Krankheitssymptome, aber auch durch körperliche Beschwerden. Der Betroffene empfindet ein verstärktes Angstgefühl und eine Bedrohung, die sich bis hin zu einer Panik entwickeln kann. Weitere psychische Symptome sind Schwindel, Schwäche oder Benommenheit, Derealisation oder Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust oder die Angst zu sterben.

Vor allem bei einer Panikstörung äußern sich bei Patienten körperliche Beschwerden wie Herzrasen und das Empfinden eines unregelmäßigen Herzschlags. Hinzu kommen Symptome wie Schwitzen, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühle, Brust- und Kopfschmerzen, Übelkeit und Unwohlsein in der Bauchregion, Zittern und Schmerzen an verschiedenen Stellen des Körpers. Zusätzlich können Beschwerden wie Hitzewallungen oder Kälteschauer und Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle auftreten.

Ab wann spricht man von einer krankhaften Angst?

Ängste zu haben ist normal und sinnvoll. Sie dienen dazu, den Menschen vor Gefahren zu warnen und ihn auf einen Kampf oder eine Flucht vorzubereiten. Ab einem gewissen Grad sind Ängste jedoch krankhaft und sollten mithilfe einer Angsttherapie behandelt werden.

Es gibt einige sichere Anzeichen dafür:

  • wenn das Angstgefühl ohne Bedrohung auftritt oder nach einer Bedrohung weiterhin anhält.
  • wenn das Angstgefühl stark, zu oft oder ständig auftritt und zudem starke körperliche Symptome auslöst.
  • wenn der Patient keine Kontrolle über das Angstgefühl mehr hat und Vermeidungsverhalten aufzeigt.
  • wenn eine Einschränkung im alltäglichen Leben durch den Angstzustand entsteht, da bestimmte Aktivitäten nicht mehr ausgeführt werden. 
     

Arten und Untergruppen – wie können Angststörungen unterteilt werden?

Es wird zwischen zwei Hauptgruppen unterschieden: gerichtete und ungerichtete Angst. Gerichtete Ängste werden auch als Phobien bezeichnet und treten gegenüber bestimmten Objekten oder in einer bestimmten auslösenden Situation auf.

Verschiedene Arten sind:

  • Agoraphobie: Die Angst, an einen Ort zu geraten, der keinen Fluchtweg bietet oder an dem man im Falle eines Notfalls keine Hilfe findet.
  • Soziale Phobie: Die Angst, vor anderen Menschen zu versagen oder sich zu blamieren und dadurch in die Kritik zu geraten bzw. für unfähig gehalten zu werden.
  • Spezifische Phobie: Eine sehr ausgeprägte Angst gegenüber bestimmten Dingen oder Situationen. Das können Tiere, Naturgewalten oder Situationen sein, bei denen der Betroffene eine Gefahr vermutet oder erwartet.

Im Gegensatz dazu hat die ungerichtete Angst keinen bestimmten Auslöser. Dazu gehören:

  • Die Panikstörung, bei der der Patient immer wieder von Panikattacken betroffen ist. Diese dauern typischerweise zwischen 10 und 30 Minuten lang und treten ohne einen bestimmten Grund auf.
  • Die generalisierte Angststörung, bei der sich der Betroffene ständig Sorgen macht und das Eintreten von schlimmsten Ereignissen befürchtet.

Leiden Sie unter einer Angststörung? Machen Sie den Selbsttest.

Unsere Vision

Gesunde und glückliche Menschen

Wir helfen Menschen, die seelisch leiden, wieder zu sich zu finden – damit sie in Zuversicht und Freude leben können.

Impressionen von Schloss Gracht

Auf dem idyllischen Wasserschloss können Sie sich eine Auszeit in einer sicheren Umgebung nehmen. Hier haben Sie die Möglichkeit, Körper und Seele zu regenerieren und wieder zu sich selbst zu finden.

Der idyllische Innenhof ist nicht nur ein abgetrennter Rückzugsort ohne Blicke von außen, sondern gleichzeitig auch ein Platz für den Austausch und das Miteinander abseits der Therapiesitzungen.

Große Fensterfronten bringen helles Tageslicht in die Behandlungsräume.

Schloss Gracht bietet dem Patienten die Möglichkeit, sich zu entspannen und zu sich selbst finden.

Die natürlichen Farbtöne lehnen sich an das historische Gebäude an und schaffen eine gemütliche Atmosphäre zum Wohlfühlen.

Schloss Gracht kombiniert ein historisches Ambiente mit modernster Ausstattung.

Im grünen Schlosspark können Patienten die Natur genießen und die eigene Seele “baumeln lassen”.

Das idyllisch gelegene sowie von Wasser und Grünflächen umgebene Schloss Gracht bietet mit seinem abgeschirmten Innenhof ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

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Patientenmanagerin Schloss Gracht

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Eine nicht behandelte Störung kann zu körperlichen Leiden führen.

Ursachen – wie können Angststörungen ausgelöst werden?

Für die Entstehung von Angststörungen ist keine genaue Ursache bekannt

Es gibt verschiedene Erklärungsansätze: Die psychoanalytische Theorie geht davon aus, dass die Ursache in frühkindlichen Erfahrungen liegt. Hinweise zur familiären Veranlagung von Angsterkrankungen liefert die Neurobiologie. Andere Erklärungsansätze beschäftigen sich mit traumatischen Erlebnissen, Persönlichkeitsstörungen, Störungen des vegetativen Nervensystems, Krisen und Schockzuständen sowie Alkoholkrankheiten und Drogenmissbrauch.

Therapie – wie können Angststörungen behandelt werden?

Wichtig ist zunächst die richtige Diagnose der Krankheit. Im Gespräch mit einem Arzt lässt sich herausfinden, ob eine „normal“ starke Angst vorliegt oder ob es sich um eine Angststörung handelt.

Andere Ursachen für starke Ängste können eine Suchterkrankung, eine Erkrankung des Gehirns oder psychische Krankheiten sein. Wenn das der Fall ist, spricht man von einer sekundären Angstsymptomatik und behandelt zunächst die zugrunde liegende Erkrankung, bevor sich um das Angstgefühl selbst gekümmert wird.

Psychotherapie, Pharmakotherapie, Psychodynamische Psychotherapie und Verhaltenstherapie können helfen

Eine zentrale Behandlungsmöglichkeit ist die Psychotherapie. Begleitend dazu wird des Öfteren auch eine medikamentöse Therapie eingesetzt. Dabei kommen bei dieser Therapie häufig Medikamente zur Anwendung, die auch bei der Behandlung von Depressionen verabreicht werden.

Die Psychodynamische Psychotherapie wendet Methoden an, die dem von der Störung betroffenen Patienten bei der Aufarbeitung seiner zumeist unbewussten Konflikte behilflich sind. Diese sind oftmals Quelle der Störung. Mit diesem psychotherapeutischen Verfahren werden neue Erfahrungen gefördert, die zur Auflösung dieser Konflikte beitragen.

In der Verhaltenstherapie lernt der Patient beispielsweise Denkabläufe kennen, die dem Angstgefühl zugrunde liegen und wird in Begleitung des Therapeuten intensiv mit der angstauslösenden Situation konfrontiert. Dabei soll er merken, dass die Angstgefühle zwar sehr ausgeprägt auftreten, aber nach einer Zeit von alleine nachlassen. Vermeidende Verhaltensweisen sollen dadurch bewusst korrigiert werden.

Für eine erfolgreiche Behandlung ist es wichtig, dass der Patient motiviert ist, das Problem anzugehen. Auch eine umfangreiche Aufklärung über das Krankheitsbild muss der Therapie hierfür zugrunde liegen.

Kontakt
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