Information zur aktuellen Corona-Schutzmaßnahme

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Besucher,

da die Spezialklinik Schloss Gracht hohe Hygiene-Standards umsetzt und sich schon früh mit der Corona-Situation auseinandergesetzt hat, gibt es derzeit noch keine akuten Auswirkungen auf unsere Einrichtungen. Somit führen wir unsere medizinisch therapeutische Behandlungen in gewohnt hoher Qualität weiter durch.
Hygieneregeln sind überall in den Häusern gut sichtbar aufgehängt und erinnern Patienten/innen an die richtigen Desinfektionsmaßnahmen. Desweiteren liegen unseren Mitarbeitern/innen genaue Notfallpläne und Hygieneprotokolle vor. Grund zu übermäßiger Beunruhigung besteht also nicht. Doch angesichts der herausfordernden Lage möchten wir Sie um Verständnis für folgende Maßnahmen bitten:

Vor Anreise
Wenn Sie milde oder deutliche Symptome eines Atemwegsinfektes haben und innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer Corona erkrankten Person hatten, ist eine Abklärung vor Ihrer Anreise notwendig und sinnvoll. Hierfür wenden Sie sich bitte vorrangig an Ihren Hausarzt bzw. an Ihr örtliches Gesundheitsamt. 

Besuche
Um unsere Patienten/innen bestmöglich zu schützen, bitten wir Sie, auf Besuche generell zu verzichten. In Ausnahmefällen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Einrichtung auf.

Hygiene
Seife schützt. Bitte waschen Sie sich regelmäßig und sehr sorgfältig die Hände mit Seife in den allgemein zugänglichen WCs oder in Ihren Zimmern. In vielen Bereichen unserer Einrichtungen finden Sie auch Desinfektionsmittelspender und Hinweise über die richtige Händedesinfektion, wie auch die nachfolgende Darstellung zeigt.

Husten und Niesen Sie am besten in die Ellenbeuge und halten Sie dabei mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen.  

Weitere Infos/Fakten über den Virus
Sollten Sie weitere Fragen zum Corona-Virus haben, wenden Sie sich gerne an unser Klinikpersonal oder informieren Sie sich unter folgenden  Links:
Robert-Koch-Institut 
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Spezialklinik Schloss Gracht nimmt die sich in Deutschland entwickelnde Ausbreitung des Coronavirus sehr ernst. Wir stehen daher im regelmäßigen Kontakt mit unseren aufsichtführenden Behörden und verfolgen täglich aktuelle Informationen, insbesondere die des Robert Koch Institutes. Unser Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und unsere Patienten/innen und Mitarbeiter/innen bestmöglich zu schützen. Bitte helfen Sie mit!

Corona-Angst

Die Angst die sich aktuell im Zuge der sogenannten „Corona-Krise“ ausbreitet ist zunächst als natürliche und sinnvolle „Angst“ zu betrachten, da es sich bei dem von Fledermäusen stammenden „neuen Corona-Virus“ um eine aus Sicht der menschlichen Spezies reale „Bedrohung“ handelt.

Dieser neue Virus hat sich nach aktueller Daten- und Wissenslage in der Spezies einer bestimmten Fledermaus aus Höhlen im chinesischen Yunnan über vermutlich Jahrhunderte an den Körper, den Stoffwechsel und die Lebensweise dieser Fledermaus im Rahmen der „Virus-Ko-Evolution“ angepasst und lebte vermutlich bereits seit langem in trauter Koexistenz mit diesen Fledermäusen. Der „Sprung“ dieses Virus auf den Homo sapiens und die Weiterverbreitung innerhalb der menschlichen Spezies zwingt den Corona-Virus zu einer neuen „Anpassung“ an die Stoffwechselverhältnisse und Lebensgewohnheiten von uns Menschen und forciert damit auch Mutationen. Daher ist es für die Gattung Mensch natürlich sinnvoll, diesen neuen Virus als potenzielle Bedrohung zu identifizieren.

Um auf potenzielle Bedrohungen „angemessen“ (zum evolutiven Zweck des Überlebens) reagieren zu können, haben sich im Laufe der Evolution (und der Menschheitsgeschichte) diverse sinnvolle Mechanismen (ausgehend vom menschlichen Gehirn) entwickelt: Ein Kernmechanismus (vermittelt im Wesentlichen über eine zentrale Gehirnregion, die Amygdala) ist das Entstehen und darauffolgende bewusste Erleben von „Angst“, die dafür sorgt, dass der Mensch besonders vorsichtig und umsichtig mit der potenziellen Bedrohung umgeht. Eben dies sehen wir letztlich auch in allen aktuell getätigten weltweiten Maßnahmen, die bis hin zur Abschottung und Isolierung von Individuen reichen kann.

Jeder einzelne Mensch erlebt und verarbeitet diese „Corona-Krise“ aber sehr unterschiedlich, je nachdem welche Persönlichkeitsanteile gegeben sind (Neugierig-Risikobereit versus Ängstlich-Vorsichtig), welche Vorerfahrungen gegeben sind (z.B. frühere Angstbetonte Traumata), welche ganz konkreten Auswirkungen diese „Corona-Krise“ auf die Existenz des Individuums hat (Insolvenz, Arbeitslosigkeit u.v.m.) und: ob ein vorab bestehendes psychisches Leiden vorliegt.

Im letzteren Fall, also dem Vorhandensein eines psychischen Leidens (Depression, Angsterkrankung, Schizophrenie u.v.m.), das manchmal noch gar nicht als behandlungsbedürftige Erkrankung erkannt wurde, kann der zusätzliche „psychische Stress“ durch die „Corona-Krise“ zu einer Verschärfung und ggf. Dekompensation des vorbestehenden psychischen Leidens führen. Im Falle einer Verschärfung des vorbestehenden psychischen Leidens oder gar einer Dekompensation ist im Allgemeinen eine fachpsychiatrische und fachpsychologische Expertise unabdingbar, um zu einer schnellen und richtigen diagnostischen Einschätzung zu gelangen und um dann ggf. schnellstmöglich eine notwendige und bestmögliche Behandlung anraten und initiieren zu können.

Sollten Sie Privatpatient oder Selbstzahler sein und eine entsprechende Fach-Expertise wünschen, steht Ihnen Dr. Wolf und sein Team kurzfristig im Rahmen einer diagnostischen Privatsprechstunde zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0) 151 2053 5339.