Aktuelles über uns

Was passiert bei uns, was steht an und welche Themen bewegen uns aktuell? Hier finden Sie alle Meldungen rund um die Dr. Karsten Wolf AG und ihre Standorte im Überblick. Wir teilen an dieser Stelle verschiedene Themen mit Ihnen, die eine aktuelle Relevanz in unserem Unternehmen haben. Damit sind Sie immer auf dem neuesten Stand über alles, was bei uns passiert und was zukünftig anstehen wird.

Aktuelle News

Hier finden Sie eine Übersicht aller Neuigkeiten zur aktuellen Lage, anstehenden Ereignissen und Stellungnahmen unserer Experten.

SEELISCHE BELASTUNGEN IN DER CORONA-KRISE

Die COVID-19-Pandemie prägt den Alltag vieler stark. Der stetige Blick auf Infektionszahlen und Corona-Maßnahmen können das Arbeits- und Privatleben erschweren. Hierdurch verspüren viele derzeit Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, fehlende Energie oder Sorgen.

Wenn auch Sie durch die Corona-Krise seelische Belastungen erfahren, sind wir mit einem umfassenden Hygienekonzept für Sie da. Erfahren Sie mehr über mögliche seelische Belastungen, die durch COVID-19 ausgelöst werden. 

Unser Hygienekonzept funktioniert

Als private Akutklinik für psychodynamische Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik ist uns auch Ihre körperliche Gesundheit sehr wichtig. Dafür haben wir nach dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie ein ausführliches Hygienekonzept erarbeitet, mit dem wir nicht nur alle Richtlinien erfüllen, sondern sogar noch mehr Sicherheit bieten.

Alle Mitarbeitenden werden wöchentlich und alle Patienten sogar zweimal pro Woche getestet und erhalten genaue Anweisungen zu Hygiene, Desinfektion, Früherkennung von Symptomen und Schutz von Patienten und Angehörigen. Ein individueller Risiko-Check mit ausführlicher Befragung und Untersuchung steht immer am Anfang einer Aufnahme in unsere Klinik. Es besteht eine generelle Maskenpflicht, wofür wir FFP2-Masken zur Verfügung stellen.

Wir versuchen dabei, auch weiterhin Besuche durch Angehörige zu ermöglichen. Diese unterliegen allerdings ebenfalls strengen Vorsichtsmaßnahmen und werden je nach lokalem Inzidenzwert stark eingeschränkt.

Der Blick zurück beruhigt und bestätigt uns: Alle Tests sind negativ und wir konnten unsere Patienten und deren Angehörige erfolgreich vor einer Erkrankung schützen. So hilft uns das professionelle Schutzkonzept, mit Ihnen gemeinsam die Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus aktiv einzudämmen. Alle Informationen zu unserem Maßnahmenkonzept finden Sie hier.

Post-Covid-Syndrom

Über die Hälfte der COVID-19-Erkrankten leiden an Spätfolgen, die den Lebensalltag stark beeinträchtigen können. Wenn anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung sie quält, könnten sie vom Post-Covid-Syndrom betroffen sein. Unsere Therapiemöglichkeiten helfen Ihnen heraus in ein neues Leben. Mehr erfahren über das Post-Covid-Syndrom

Programmhinweis:
Einsamkeit – Leben mit einem Stigma

Einsamkeit galt lange Zeit als Privatsache. 12 Prozent der Deutschen fühlen sich stän­dig oder häufig einsam. Überraschenderweise vor allem junge Erwachsene. Welche Ursachen hat Einsamkeit? Welche Strategien gibt es gegen sie?

Neben Individualisierung und Digitalisierung führen in den westlichen Gesellschaften steigende Arbeitsbelastung, das Alleinerziehen von Kindern, Alter und Armut zur Ver­einzelung. Die Einsamen erleben ihr Dasein als Stigma und täuschen aus Scham vor, sozial integriert zu sein. Nicht nur in Deutschland.

Großbritannien reagierte auf die Entwicklungen mit der Einsetzung einer Ministerin für Einsamkeit und der Gründung der Aktionsgruppe Einsamkeit. In Deutschland wird bis­lang eher auf Initiativen auf kommunaler Ebene gesetzt. Doch selbst wenn das Prob­lem inzwischen erkannt ist, bleibt eine Umkehr dieser gesellschaftlichen Tendenz schwierig. In der aktuellen Corona-Krise betrifft Einsamkeit jeden, sie könnte somit die Chance sein, die Einsamen vom Stigma zu befreien.

Redaktion Leslie Rosin

Informationen zu den aktuellen
Corona-Schutzmaßnahmen

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Besucher,

da die Spezialklinik Schloss Gracht hohe Hygiene-Standards umsetzt und sich schon früh mit der Corona-Situation auseinandergesetzt hat, gibt es derzeit noch keine akuten Auswirkungen auf unsere Einrichtungen. Somit führen wir unsere medizinisch therapeutische Behandlungen in gewohnt hoher Qualität weiter durch.
Hygieneregeln sind überall in den Häusern gut sichtbar aufgehängt und erinnern Patienten/innen an die richtigen Desinfektionsmaßnahmen. Desweiteren liegen unseren Mitarbeitern/innen genaue Notfallpläne und Hygieneprotokolle vor. Grund zu übermäßiger Beunruhigung besteht also nicht. Doch angesichts der herausfordernden Lage möchten wir Sie um Verständnis für folgende Maßnahmen bitten:

Vor Anreise
Wenn Sie milde oder deutliche Symptome eines Atemwegsinfektes haben und innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet waren oder Kontakt zu einer Corona erkrankten Person hatten, ist eine Abklärung vor Ihrer Anreise notwendig und sinnvoll. Hierfür wenden Sie sich bitte vorrangig an Ihren Hausarzt bzw. an Ihr örtliches Gesundheitsamt. 

Besuche
Um unsere Patienten/innen bestmöglich zu schützen, bitten wir Sie, auf Besuche generell zu verzichten. In Ausnahmefällen nehmen Sie bitte Kontakt mit der Einrichtung auf.

Hygiene
Seife schützt. Bitte waschen Sie sich regelmäßig und sehr sorgfältig die Hände mit Seife in den allgemein zugänglichen WCs oder in Ihren Zimmern. In vielen Bereichen unserer Einrichtungen finden Sie auch Desinfektionsmittelspender und Hinweise über die richtige Händedesinfektion, wie auch die nachfolgende Darstellung zeigt.

Husten und Niesen Sie am besten in die Ellenbeuge und halten Sie dabei mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen.

Weitere Infos/Fakten über den Virus
Sollten Sie weitere Fragen zum Corona-Virus haben, wenden Sie sich gerne an unser Klinikpersonal oder informieren Sie sich unter folgenden  Links:
Robert-Koch-Institut
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Die Spezialklinik Schloss Gracht nimmt die sich in Deutschland entwickelnde Ausbreitung des Coronavirus sehr ernst. Wir stehen daher im regelmäßigen Kontakt mit unseren aufsichtführenden Behörden und verfolgen täglich aktuelle Informationen, insbesondere die des Robert Koch Institutes. Unser Ziel ist es, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und unsere Patienten/innen und Mitarbeiter/innen bestmöglich zu schützen. Bitte helfen Sie mit!

Corona-angst

Die Angst die sich aktuell im Zuge der sogenannten „Corona-Krise“ ausbreitet ist zunächst als natürliche und sinnvolle „Angst“ zu betrachten, da es sich bei dem von Fledermäusen stammenden „neuen Corona-Virus“ um eine aus Sicht der menschlichen Spezies reale „Bedrohung“ handelt.

Dieser neue Virus hat sich nach aktueller Daten- und Wissenslage in der Spezies einer bestimmten Fledermaus aus Höhlen im chinesischen Yunnan über vermutlich Jahrhunderte an den Körper, den Stoffwechsel und die Lebensweise dieser Fledermaus im Rahmen der „Virus-Ko-Evolution“ angepasst und lebte vermutlich bereits seit langem in trauter Koexistenz mit diesen Fledermäusen. Der „Sprung“ dieses Virus auf den Homo sapiens und die Weiterverbreitung innerhalb der menschlichen Spezies zwingt den Corona-Virus zu einer neuen „Anpassung“ an die Stoffwechselverhältnisse und Lebensgewohnheiten von uns Menschen und forciert damit auch Mutationen. Daher ist es für die Gattung Mensch natürlich sinnvoll, diesen neuen Virus als potenzielle Bedrohung zu identifizieren.

Um auf potenzielle Bedrohungen „angemessen“ (zum evolutiven Zweck des Überlebens) reagieren zu können, haben sich im Laufe der Evolution (und der Menschheitsgeschichte) diverse sinnvolle Mechanismen (ausgehend vom menschlichen Gehirn) entwickelt: Ein Kernmechanismus (vermittelt im Wesentlichen über eine zentrale Gehirnregion, die Amygdala) ist das Entstehen und darauffolgende bewusste Erleben von „Angst“, die dafür sorgt, dass der Mensch besonders vorsichtig und umsichtig mit der potenziellen Bedrohung umgeht. Eben dies sehen wir letztlich auch in allen aktuell getätigten weltweiten Maßnahmen, die bis hin zur Abschottung und Isolierung von Individuen reichen kann.

Jeder einzelne Mensch erlebt und verarbeitet diese „Corona-Krise“ aber sehr unterschiedlich, je nachdem welche Persönlichkeitsanteile gegeben sind (Neugierig-Risikobereit versus Ängstlich-Vorsichtig), welche Vorerfahrungen gegeben sind (z.B. frühere Angstbetonte Traumata), welche ganz konkreten Auswirkungen diese „Corona-Krise“ auf die Existenz des Individuums hat (Insolvenz, Arbeitslosigkeit u.v.m.) und: ob ein vorab bestehendes psychisches Leiden vorliegt.

Im letzteren Fall, also dem Vorhandensein eines psychischen Leidens (Depression, Angsterkrankung, Schizophrenie u.v.m.), das manchmal noch gar nicht als behandlungsbedürftige Erkrankung erkannt wurde, kann der zusätzliche „psychische Stress“ durch die „Corona-Krise“ zu einer Verschärfung und ggf. Dekompensation des vorbestehenden psychischen Leidens führen. Im Falle einer Verschärfung des vorbestehenden psychischen Leidens oder gar einer Dekompensation ist im Allgemeinen eine fachpsychiatrische und fachpsychologische Expertise unabdingbar, um zu einer schnellen und richtigen diagnostischen Einschätzung zu gelangen und um dann ggf. schnellstmöglich eine notwendige und bestmögliche Behandlung anraten und initiieren zu können.

Sollten Sie Privatpatient oder Selbstzahler sein und eine entsprechende Fach-Expertise wünschen, steht Ihnen Dr. Wolf und sein Team kurzfristig im Rahmen einer diagnostischen Privatsprechstunde zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter +49 (0) 151 2053 5339.

Kontakt
Nicole Steffens

Standort

Schloss Gracht

Nicole Steffens

Patientenmanagerin Schloss Gracht
Schreiben Sie uns gerne an